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Mietenbremse

Mietspiegel und Mietenbremse - Eckpfeiler regulierter Mieten

Die Mieten der ProPotsdam werden durch zwei Instrumente gedeckelt: das bürgerliche Gesetzbuch bzw. den städtischen Mietspiegel sowie die von den Stadtverordneten beschlossene „Mietenbremse“.

Der Mietspiegel – die Aufstellung aller Vergleichsmieten innerhalb Potsdams – stellt die gesetzliche Obergrenze für Mieten im Bestand dar. Mögliche Mietsteigerungen dürfen gesetzlich geregelt einen Wert von 20 Prozent innerhalb von drei Jahren nicht übersteigen. Durch die Mietenbremse der Stadt werden die Mietanpassungen der ProPotsdam zusätzlich begrenzt: Maximal 15 Prozent innerhalb von vier Jahren sind der Stadtholding gestattet.

Wird ein Gebäude saniert, dürfen normalerweise bis zu elf Prozent der entstandenen Modernisierungskosten durch eine Umlage an die Mieter weiterberechnet werden. Durch Vorgabe der Landeshauptstadt gilt für die ProPotsdam an dieser Stelle ein Maximalwert von neun Prozent. Bei Altbausanierungen erhalten Bestandsmieter in der Regel weitere Kürzungen der Modernisierungsumlage.

Bei Wiedervermietungen ist Wohnungseigentümern durch das Wirtschaftsstrafgesetz eine Grenze von 50 Prozent oberhalb des Mietspiegels vorgegeben. Die Beobachtung des Marktes zeigt, dass Steigerungen in Wachstumszentren zwischen 20 und 30 Prozent erzielt werden. Bei der ProPotsdam sind Mieterhöhungen bei Wiedervermietung auf höchstens zehn Prozent begrenzt.