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Große gegen kleine Wohnung tauschen

Mit GEWOBA-Wohnflächenbonus können Mieter sparen

Die von der IG Bau kürzlich geforderte Umzugsprämie für Senioren wird bei der GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH bereits seit vier Jahren angeboten. Der sogenannte GEWOBA-Wohnflächenbonus bietet Mieterinnen und Mietern die Möglichkeit, eine größere Wohnung gegen eine kleinere zu tauschen, wobei die Miete der kleineren Wohnung zehn Prozent unterhalb des aktuellen Mietspiegels liegt. „Wir haben den Bonus eingeführt, um den Seniorinnen und Senioren, deren Wohnungen zu groß sind, ein attraktives Angebot zu machen, um die Mietbelastung nach einem Umzug in seniorengerechte Wohnungen gering zu halten. Die größere Wohnung bieten wir dann Familien an“, sagt Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der GEWOBA.

Die von der IG Bau beschriebene Situation, viele ältere Menschen würden in zu großen Wohnungen leben, zeigt sich auch im Potsdamer Vergleich. Im GEWOBA-Bestand werden rund 700 Drei- und Vierzimmer-Wohnungen von Ein-Personen-Haushalten mit Mietern älter als 65 Jahre bewohnt. Im vergangenen Jahr ist der Wohnflächenbonus zehn Mal in Anspruch genommen worden, insgesamt haben 68 Mietvertragswechsel seit der Einführung des Bonusprogramms im Jahr 2011 stattgefunden. „Wir gehen davon aus, dass unser Angebot des Wohnflächenbonus für weitere Mieter interessant ist“, sagt Jörn-Michael Westphal. „Außerdem könnten wir uns vorstellen, dass das Tauschangebot auch quartiers- und eigentümerübergreifend ausgeweitet werden könnte“, ergänzt Westphal.

Neben dem Wohnflächenbonus hat die GEWOBA im Jahr 2011 weitere Bonusprogramme, wie zum Beispiel den Kinder- und Mobilitätsbonus und die flexiblen Bindungen, eingeführt mit dem Ziel, jungen Menschen, Senioren und Familien mit Kindern Sonderkonditionen bei der Anmietung einer Wohnung zu bieten und eine finanzielle Entlastung für diese Zielgruppen zu schaffen. Mit den Bonusprogrammen und Mieteninstrumenten wurden im vergangenen Jahr rund 2.800 Mietverträge zusätzlich zu der gesetzlich gültigen Miethöhe gekappt.  

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Mietpreisbremse und Wohnraumförderung

Pressemitteilung des Landes Brandenburg vom 19. Februar 2014:

Vogelsänger zu Wohnraumförderung und Mietpreisbremse

Die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt in Brandenburg verläuft unterschiedlich. Neben Leerstand in Teilen des berlinfernen Raumes wird Wohnraum in berlinnahen Lagen knapper. Die Folge können steigende Mieten sein.

Um diesem Trend entgegenzuwirken beabsichtigt die Brandenburgs Landesregierung, mit verschiedenen Maßnahmen regulierend in den Wohnungsmarkt einzugreifen und insbesondere sozial Schwächeren einen Zugang zum Wohnungsmarkt auch in diesen Gebieten zu ermöglichen.

Dazu sollen die mit Inkrafttreten des Mietrechtsänderungsgesetzes geschaffenen Möglichkeiten, für bestimmte Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten die Mieterhöhungsmöglichkeiten bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete innerhalb von drei Jahren auf maximal 15 %, statt 20 % zu begrenzen, genutzt werden. Vogelsänger: „Die Bundesländer haben die Möglichkeit, Gebiete, in denen die Versorgung mit Wohnungen zu angemessenen Bedingungen gefährdet ist, für einen Zeitraum von maximal fünf Jahren auszuweisen. Von dieser Möglichkeit wird Brandenburg durch Erlass einer entsprechenden Rechtsverordnung Gebrauch machen. Wir arbeiten an entsprechenden Grundlagen um noch vor der Sommerpause die Verordnung auf den Tisch zu legen.“

40 Millionen für Wohnraumförderung

Minister Vogelsänger ist sicher, dass damit der Zugang zu angespannten Wohnungsmärkten für breite Einkommensschichten gesichert und erhalten werden kann. Gleichzeitig wird die weitere Versorgung einkommensschwacher Haushalte mit angemessenem Wohnraum durch eine verstärkte Wohnraumförderung ab 2014 unterstützt. Das Land stellt in 2014 insgesamt 40 Mio. EUR für die Förderung von miet- und belegungsgebundenem Wohnraum zur Verfügung. Davon allein mindestens 10 Mio. EUR für den Mietwohnungsneubau.

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Wohnraumförderung

Pressemitteilung des Landes Brandenburg vom 3. September 2013:

Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt Regierungssprecher Thomas Braune mit:

Wieder mehr Wohnraumförderung möglich

Das Wohnungsbauvermögen in Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Hierzu haben Niedrigzinsphasen und Sondertilgungen beigetragen. In den vergangenen sechs Jahren flossen über 720 Millionen Euro in das Vermögen zurück. Das geht aus dem aktuellen Bericht von Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger zur Entwicklung der Wohnraumförderung hervor, der heute im Kabinett vorgestellt wurde.

Minister Vogelsänger: „Aufgrund dieser positiven Entwicklung hat das Land die Möglichkeit, das Wohnungsbauvermögen wieder für die Wohnraumförderung zu öffnen. Seit Anfang dieses Jahres gibt es wieder Förderzusagen aus dem Vermögen. Ab nächstes Jahr werden die Bundeszuweisungen von jährlich zirka 30 Millionen Euro für die Wohnraumförderung zu günstigen Konditionen an die Wohnungsunternehmen als Darlehen ausgereicht.“ Laut Bericht hat das Land von 2007 bis heute den Bau von Wohnungen, die Modernisierung und Instandsetzung sowie die barrierefreie Erreichbarkeit von rund 12.000 Wohnungen mit 186 Millionen Euro unterstützt. Die bisherigen Programme für Aufzüge, Mietwohnraumförderung, die behindertengerechte Ausstattung von Wohnungen und das Wohneigentumsprogramm werden weitergeführt.

So wurden im vergangenen Jahr 800 Wohnungen mit gut 20 Millionen Euro gefördert.

Vogelsänger wies zugleich darauf hin, dass mit auslaufender Förderung aus vorangegangen Jahren seit einiger Zeit die Zahl der Mietpreis- und belegungsgebunden Wohnungen sinkt. Um diesem Problem entgegen zu wirken, haben das Infrastrukturministerium mit der Investitionsbank des Landes und der Stadt Potsdam ein Modellprojekt zur Verlängerung von Mietpreis- und Belegungsbindungen entwickelt. Beim ´Potsdamer Modell´ sichert das Wohnungsunternehmen im Gegenzug für eine Zinsverbilligung in Darlehensverträgen über zehn Jahre Miet- und Belegungsbindungen für geförderte Wohnungen zu. 2012 und 2013 konnten mit den Beteiligten Vereinbarungen über die Verlängerung von Mietpreis- und Belegungsbindungen für 3.300 Potsdamer Wohnungen für zehn bis 15 Jahren abgeschlossen werden.

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Wohnungssuche im Sommer günstig

Saisonal bedingte Entwicklung im Wohnungsbestand

Wohnungssuchende in Potsdam, vor allem Familienhaushalte mit geringem Einkommen, haben derzeit gute Chancen, eine geeignete Wohnung zu finden. Trotz des enormen Wohnungsmangels in der Landeshauptstadt ist die Wohnungssuche in den Sommermonaten vorteilhaft. Die ProPotsdam bietet derzeit viele Wohnungen für eine sozialverträgliche Miete von 5,50 Euro pro Quadratmeter an.

„Auch wenn wir in unserem Bestand aktuell eine Leerstandsquote von unter einem Prozent haben, stellen wir fest, dass wir gerade in den Sommermonaten viele preisgünstige Drei-Zimmer-Wohnungen anbieten können“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. Die saisonal bedingte Entwicklung lässt sich vermutlich unter anderem auf individuelle Reise- und Urlaubsplanungen zurückführen. Auch das Semesterende an den Universitäten und Fachhochschulen könnte einen Einfluss haben.

Vor allem für Familienhaushalte mit geringem Einkommen kann schnell eine Lösung gefunden werden. Bei der Wohnungsvergabe arbeitet die ProPotsdam eng mit der Stadtverwaltung zusammen. „Während die Nachfrage nach Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen das Angebot deutlich übersteigt, kann für Familienhaushalte häufig schnell eine Lösung gefunden werden. Wer Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat, wird von uns für verfügbar werdende Wohnungen benannt. Auf dieser Basis kooperieren wir mit der ProPotsdam seit Jahren erfolgreich“, sagt Hans-Joachim Böttche, Leiter des Bereiches Wohnen in der Stadtverwaltung. „Auch mit der Vereinbarung zwischen der Investitionsbank des Landes Brandenburg, der Stadtverwaltung und der ProPotsdam haben wir ein gutes Instrument entwickelt, um mehr preisgünstige Wohnungen anbieten zu können“, so Böttche weiter.

Bereits Anfang 2011 hat die ProPotsdam Instrumente zur sozialen Wohnraumversorgung entwickelt. Dazu gehören der Kinderbonus, der Wohnflächenbonus und der Mobilitätsbonus. Um vor allem jungen Menschen ohne festen Wohnsitz eine Lösung anzubieten, vermietet die ProPotsdam mithilfe des so genannten Sozialfonds Wohnungen im gesamten Bestand für eine sozialverträgliche Miete. Die Wohnungen werden durch die Stadtverwaltung vergeben. Seit Einführung der Bonusprogramme und der flexiblen sowie mittelbaren Belegungsbindungen haben rund 1.270 Potsdamer Haushalte zusätzlich Leistungen der sozialen Wohnraumversorgung erhalten.